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	<title>Agrarumweltmaßnahmen &#8211; Drechsler Ingenieurdienst</title>
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	<description>Agrarumweltberatung, Standortbewertung, Wasserschutzkonzepte</description>
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	<title>Agrarumweltmaßnahmen &#8211; Drechsler Ingenieurdienst</title>
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		<title>Nitratbelastete Gebietskulisse neu ausgewiesen: NLWKN-„Modell- und Pilotprojekt N90“ gibt Empfehlungen zur Düngung</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/nitratbelastete-gebietskulisse-neu-ausgewiesen-nlwkn-modell-und-pilotprojekt-n90-zeigt-ergebnisse-zur-gesamtbetrieblichen-duengungsreduzierung-und-gibt-empfehlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 16:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodengutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenschutzkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenkundliche Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Düngeeffizienz]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundwasserschutzkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffdüngung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dezember 2022
Die nach der Düngeverordnung (DüV) von den Bundesländern vorzunehmende Ausweisung von besonders mit Nitrat belasteten Gebieten („rote Gebiete“) ist nun erfolgt.  Landwirtschaftsbetriebe, welche in dieser Gebietskulisse Flächen bewirtschaften, müssen u.a. ihre Düngungshöhe um 20% gegenüber dem nach der DüV ermittelten Düngebedarf reduzieren. Bereits im Jahr 2015 hat Dr. Hartwig Drechsler für den NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) im „Modell- und Pilotprojekt N90“ (Reduzierte Stickstoffdüngung auf Betriebsebene durch Begrenzung des mineralischen N-Zukaufs) Ergebnisse zur Wirksamkeit einer solchen Reduzierung und Empfehlungen zur Umsetzung für Landwirte und Berater zusammengestellt. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=645" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">Dezember 2022</p>



<p>Im Rahmen des „Modell- und Pilotprojektes N90“ wurden die Auswirkungen einer Reduzierung der betrieblichen Gesamtdüngung von Stickstoff um 10% bzw. um 20% gegenüber dem nach der DüV ermittelten Düngebedarf auf den Stickstoff-Überschuss und die Stickstoff-Effizienz untersucht. Hintergrund des Projektes war seinerzeit die Überlegung zum Angebot einer entsprechenden gesamtbetrieblichen Agrarumweltmaßnahme. Nun können die Ergebnisse genutzt werden, um Aussagen zur Wirksamkeit einer solchen Düngungsreduzierung, wie sie künftig in den roten Gebieten umzusetzen ist, zu treffen. Danach konnte der N-Überschuss im Gesamtbetrieb (N-Hoftorbilanzsaldo) um 42% erheblich reduziert. Entsprechend hat sich die N-Düngeeffizienz der Anbaukulturen deutlich verbessert. Die N-Düngeeffizienz sagt aus, wieviel Anteil des gedüngten Stickstoffs sich im Erntegut wiederfindet, also verwertet wurde. Es wurde deutlich, dass die beteiligten Betriebe aufgrund eigener Strategien und mit Hilfe der begleitenden Beratung die zur Verfügung stehenden Düngermenge sehr gezielt und deutlich wirksamer als im Jahr vor der Umsetzung der Projektanforderungen eingesetzt haben. Die Betriebe konnten somit auch ein finanzielles Einsparpotential realisieren, was sich in einem geringeren Zukauf von Mineraldüngern gezeigt hat.</p>



<p>Der Ergebnisbericht zum „Modell- und Pilotprojekt N90“ ist als Band 24 der Reihe „Grundwasser“ des NLWKN erschienen und <a href="https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/wasserwirtschaft/grundwasser/veroffentlichungen/publikationsreihe_grundwasser/veroeffentlichungen-zum-thema-grundwassertrinkwasser-zum-downloaden-198537.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> abrufbar.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sickerwasser-Untersuchungen im  Kooperationsgebiet Kreis Borken (Westf.) zeigen positive  Entwicklung für den Grundwasserschutz</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/sickerwasseruntersuchungen-im-kooperationsgebiet-kreis-borken-westf-zeigen-positive-entwicklungen-fuer-den-grundwasserschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 15:49:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenschutzkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungskonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Nitratbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Nitratmonitorng]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=635</guid>

					<description><![CDATA[April 2022
Die Kooperation von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Kreis Borken (Westf.) und im Wasserschutzgebiet „Holsterhausen/Üfter Mark“ umfasst 470 Landwirtschaftsbetriebe sowie 8 Wasserversorgungsunternehmen mit ca. 18.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche in 10 Wasserschutzgebieten. Die Beratung erfolgt durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Das Büro Drechsler Ingenieurdienst ist seit dem Jahr 2007 mit der Durchführung der Evaluierung zur Erfolgskontrolle beauftragt. Im Frühjahr 2022 wurde die 5. Kampagne von Nitrat-Tiefsondierungen zur Bestimmung der Sickerwasserqualität durchgeführt, welche eine Reduzierung der Nitratkonzentration im Sickerwasser nachweisen konnte. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=635" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">April 2022</p>



<p>Die Kooperation von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Kreis Borken und im Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark arbeitet auf der Grundlage eines fachlich abgestimmten Kooperationskonzepts. Es hat methodisch vorrangig den Ansatz, durch die Honorierung von geringen Bodenstickstoffgehalten im Herbst (Herbst-Nmin-Werte) die Nitratauswaschung über den Winter zu reduzieren. Die Landwirte werden hierzu im Hinblick auf eine das Grundwasser schonende Bewirtschaftung beraten. Die Beteiligung der Landwirtschaftsbetriebe ist mit einem Anteil von ca. 90% Flächenanteil in den Beratungsgebieten sehr hoch und zeigt das Interesse und die Bereitschaft zur Mitarbeit im Grundwasserschutz.</p>



<p>Das Kooperationskonzept sieht in einem 3jährigen Turnus eine Evaluierung zur Erfolgskontrolle vor. Die Evaluierung erfolgt entsprechend dem Merkblatt DWA-M911 „Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs“. Danach wird nach einem Zonenmodell (Betrieb-Boden-Sickerwasser-Grundwasser) der gebietliche Stichstoffhaushalt und insbesondere die Nitratsituation untersucht.</p>



<p>Zur Bewertung der Nitratkonzentration im Sickerwasser werden dazu auf über 100 Dauerbeobachtungsflächen in den Wasserschutzgebieten Tiefsondierungen mit einer Rammkernsonde durchgeführt und in definierten Bodentiefen die Nitratkonzentration gemessen. Dieses Nitrat-Monitoring liefert wesentliche Aussagen zur Auswirkung der langjährigen Bewirtschaftung auf die Grundwasserqualität. Trotz der durch Trockenheit und Ertragsunsicherheit geprägten Verhältnisse in der vergangenen Jahren konnte bei den aktuellen Untersuchungen im Jahr 2022 eine Reduzierung der Nitratbelastung im Sickerwasser gegenüber dem vorherigen Vergleichszeitraum festgestellt werden. Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, dass die Landwirte ihre Bewirtschaftung offensichtlich an die Witterungsverhältnisse angepasst haben und Auswaschungsverluste reduziert werden konnten. Das Nitrat-Monitoring hat sich für die Kooperationsarbeit sehr bewährt, um die Erfolge ihrer Arbeit darstellen bzw. rechtzeitig erforderliche Anpassungen vornehmen zu können. &nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DWA-Themenheft über landwirtschaftliche Maßnahmen zum Grundwasserschutz erschienen</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/dwa-themenheft-ueber-landwirtschaftliche-massnahmen-zum-grundwasserschutz-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 15:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenschutzkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Düngeeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Nitratbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffdüngung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschutzgebiet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=459</guid>

					<description><![CDATA[Oktober 2021
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) hat ein umfangreiches Themenheft „Auswirkungen von landwirtschaftlichen Maßnahmen auf die Beschaffenheit des Sicker- und Grundwassers“ herausgegeben. Auf verschiedenen Skalen (Einzelschlag, Gebiet, Bundesland) werden anhand von Praxisbeispielen die Umsetzung und Wirkung von Maßnahmen dargestellt und bewertet. Dr. Hartwig Drechsler hat in Zusammenarbeit mit der NiederrheinWasser GmbH einen Beitrag zur „Verminderung der Nitratauswaschung in das Grundwasser durch den mehrjährigen Anbau von Ackergras als Extensivierungsmaßnahme“ beigesteuert. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=459" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">Oktober 2021</p>



<p>Die Deutsche Vereinigung für für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) hat ein umfangreiches Themenheft (T1/2021) „Auswirkungen von landwirtschaftlichen Maßnahmen auf die Beschaffenheit des Sicker- und Grundwassers“ herausgegeben. </p>



<p>Der vorliegende Themenband gibt anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Regionen Deutschlands einen Überblick über die Auswirkungen von landwirtschaftlichen Maßnahmen auf die Nitratkonzentration des Sicker- und Grundwassers. Der Themenband gliedert sich in drei Hauptabschnitte: In einem ersten Abschnitt werden einzelne Maßnahmen dargestellt und deren Auswirkungen auf die Einzelfläche bewertet (Ursache-Wirkungszusammenhang). Im zweiten Abschnitt wird die Gesamtauswirkung  unterschiedlicher Maßnahmen auf der Ebene von Wassereinzugsgebieten beschrieben, wobei es sich vorrangig um Erfahrungen aus Kooperationen von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft handelt. Im dritten Abschnitt werden Methoden und Ergebnisse von Nitratminderungsstrategien einzelner Bundesländer dargestellt. Auf allen Ebenen wurden &#8211; angelehnt an das im Merkblatt DWA-M911 beschriebene Zonenmodell &#8211; verschiedene Ansätze der Effizienzkontrolle von der betrieblichen N-Bilanzierung über Untersuchungen im Boden bis hin zu Messungen im Grundwasser angewendet. </p>



<p>Dr. Hartwig Drechsler hat in Zusammenarbeit mit der NiederrheinWasser GmbH einen Bericht zur „Verminderung der Nitratauswaschung in das Grundwasser durch den mehrjährigen Anbau von Ackergras als Extensivierungsmaßnahme“ beigetragen. In einem Praxisversuch wurden zwei Ackerflächen in zeitlich engen Abständen durch Nmin-Messungen und die Bestimmung der Nitratkonzentration im Sickerwasser durch Saugsonden und Tiefsondierungen über mehrere Jahre beprobt. Es konnte gezeigt werden, dass durch den Anbau von Feldgras &#8211; auch bei einer anrechenbaren N-Zufuhr von 200 kg N/ha &#8211; bereits im ersten Anbaujahr eine Nitratkonzentration im Sickerwasser von deutlich unter 50 mg/l erreicht und über den 3jährigen Anbauzeitraum eingehalten werden konnte. Ein Anbau von Ackergras ist somit auch unter praxisüblicher Düngung geeignet, die Nitratgrenzwerte der Trinkwasserverordnung bereits im Sickerwasser einzuhalten.</p>



<p><a href="https://webshop.dwa.de/de/dwa-themen-t1-2021-8-2021.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen zum DWA-Themenband und Bestellung</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit am Allerwehr Osterloh fertiggestellt</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/oekologische-durchgaengigkeit-am-allerwehr-osterloh-fertiggestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 17:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenkartierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ertragsentschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerrenaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwassermodell]]></category>
		<category><![CDATA[Raugerinne]]></category>
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					<description><![CDATA[September 2021
Die ökologische Durchgängigkeit am „Allerwehr Osterloh“ wurde durch Anbindung eines größeren Altarm an den Hauptlauf der Aller wiederhergestellt. Über den Altarm ist künftig für die Gewässerfauna eine Möglichkeit vorhanden, das Wehr zu umgehen. Die baulichen Maßnahmen wurden im September 2021 erfolgreich abgeschlossen. Dr. Hartwig Drechsler hatte im Auftrag des NLWKN hierzu ein landwirtschaftliches Gutachten erstellt, in welchem für alle Acker-und Grünlandflächen im Umfeld der Maßnahme untersucht wurde, in welchem Umfang Auswirkungen durch die Anhebung des Wasserstandes der Aller zu erwarten sind. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=240" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">September 2021</p>



<p>Wo noch zu Beginn des Jahres das Wehr Osterloh eine unüberwindbare Barriere bildete, ermöglicht jetzt ein sogenanntes Raugerinne die Wanderung von Fischen und anderen Lebewesen in der Aller. Innerhalb von 25 Wochen wurde das alte Wehr im Landkreis Celle rückgebaut und die neue hydrologisch durchgängige Anlage in Beckenstruktur hergestellt. Das Vorhaben ist ein großer Schritt für die Umsetzung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie an der Aller.</p>



<p>Das Land Niedersachsen, vertreten durch den NLWKN (Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) Betriebsstelle Süd in Braunschweig, hat die notwendigen Planungen erstellt und die Umsetzung beauftragt. Im Februar 2021 begannen die Renaturierungsarbeiten, die nun im September 2021 fertiggestellt wurden. </p>



<p>Die insgesamt 14 Riegel des Gerinnes bestehen aus Natursteinen von bis zu 180 Zentimeter Höhe. Sie sorgen für den schrittweisen Abbau der oberhalb über einen Meter höher liegenden Wasserspiegellage bis ins Unterwasser. Der Aller-Altarm „Theewinkel“ wurde dabei reaktiviert und ist nun wieder Teil des ursprünglichen Flusslaufs. Die Maßnahme bewirkt im Bereich der Anbindung des Altarmes eine Erhöhung der Wasserspiegellage im Mittelwasser bis zu 40 cm. Hierdurch resultiert auch eine entsprechende Erhöhung der Grundwasserstände bei den angrenzenden Grundstücken.</p>



<p>Um die Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Acker-und Grünlandflächen zu ermitteln und zu bewerten hat der NLWKN  Dr. Hartwig Drechsler mit der Erstellung eines landwirtschaftlichen Gutachtens beauftragt. Auf der Grundlage eines bereitgestellten hydrologischen Modells wurde unter Einbeziehung von Boden- und Flächennutzungsdaten für jeden Bewirtschaftungsschlag im 2.138 ha großen Untersuchungsgebiet ermittelt, ob und in welchem Umfang sich die Feuchteverhältnisse ggf. verändern. Insgesamt wurden die zu erwartenden Grundwasserstände an 8.941 Knotenpunkten untersucht und bewertet. Es konnte gezeigt werden, dass nur in einem sehr begrenzten Bereich am Altarm sich im Ausbauzustand relevante Änderungen zu mehr Feuchte ergeben und sich ansonsten keine entsprechende Betroffenheit zeigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1440" src="https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2021/11/Riegel-Bau_16-9-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-242"/></figure>
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