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	<title>Landwirtschaftsgutachten &#8211; Drechsler Ingenieurdienst</title>
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	<description>Agrarumweltberatung, Standortbewertung, Wasserschutzkonzepte</description>
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	<title>Landwirtschaftsgutachten &#8211; Drechsler Ingenieurdienst</title>
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		<title>Landwirtschafts-Gutachten zum Rückbau des Allerwehres Hademstorf bewertet  Auswirkungen auf Acker- und Grünlandflächen</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/landwirtschaftsgutachten-zum-ruckbau-des-allerwehres-hademstorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodengutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenkartierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Renaturierung]]></category>
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					<description><![CDATA[März 2025
Im Rahmen der Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit der Gewässer soll das Allerwehr Hademstorf zurückgebaut und durch ein Raugerinne ersetzt werden. Dr. Hartwig Drechsler wurde als ö.b.v. Sachverständiger für Wasserwirtschaft und Meliorationen damit beauftragt im Rahmen eines Landwirtschaftsgutachtens die resultierenden Auswirkungen auf die hiervon betroffenen Acker- und Grünlandflächen zu ermitteln und festzustellen, in welchem Umfang es ggf. zu Auswirkungen auf Ertragsveränderungen kommt. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=744" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-2f756fececff2a20c4ca28907d015430">März 2025</p>



<p>Im Rahmen der Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit der Gewässer soll das Allerwehr Hademstorf zurückgebaut und durch ein Raugerinne ersetzt werden. Dr. Hartwig Drechsler wurde als ö.b.v. Sachverständiger für Wasserwirtschaft und Meliorationen damit beauftragt im Rahmen eines Landwirtschaftsgutachtens die resultierenden Auswirkungen auf die hiervon betroffenen Acker- und Grünlandflächen zu ermitteln und festzustellen, in welchem Umfang es ggf. zu Auswirkungen auf Ertragsveränderungen kommt.</p>



<p>Das Allerwehr in Hademstorf regelt im Verbund von anderen Wehren seit vielen Jahrzehnten den Wasserstand in der Aller. Es wurde 1918 als sog. Nadelwehr als Teil der dortigen Staustufe errichtet. Das inzwischen selten gewordene Nadelwehr staut das Wasser durch mehr als 300 nebeneinander gesetzte Holzstangen, die sogenannten Nadeln. Das untenstehende Bild zeigt das Wehr im März 2025 kurz bevor die Holzstangen für den Zeitraum von März bis November eingesetzt werden.</p>



<p>Um einerseits die Stauregelung zu erhalten, jedoch künftig die ökologische Durchgängigkeit der Aller zu verbessern, soll das Wehr zurückgebaut und durch ein Raugerinne ersetzt werden. Hierdurch kommt es zu einer geringfügigen Absenkung der Wasserspiegellage der Aller. Mögliche Auswirkungen auf die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen im Unterlauf sollen durch das Landwirtschaftsgutachten untersucht und bewertet werden. Hierzu wird auf der Grundlage eines vorliegenden Grundwassermodells ermittelt, ob sich die Verfügbarkeit von kapillar aufsteigendem Grundwasser für die Anbaukulturen verändert. Dies wird unter Berücksichtigung der Bodenarten im Vergleich der aktuellen und künftigen Grundwasserstände durchgeführt. Im Ergebnis können die Flächen hinsichtlich eines Auswirkungsgrades der Grundwasserabsenkung dahingehend bewertet werden, ob und ggf. in welchem Umfang sich Auswirkungen auf den Ertrag der Acker- und Grünlandflächen ergeben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1920" src="https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2025/06/Bild_2_2-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-746" srcset="https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2025/06/Bild_2_2-scaled.jpg 2560w, https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2025/06/Bild_2_2-768x576.jpg 768w, https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2025/06/Bild_2_2-1536x1152.jpg 1536w, https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2025/06/Bild_2_2-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Erdkabeltrasse: Bodengutachten bestätigt ordnungsgemäße Flächenrekultivierung</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/erdkabeltrasse-bodengutachten-bestaetigt-ordnungsgemaesse-flaechenrekultivierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 16:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodengutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenschutzkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenumlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdkabeltrassen]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenrekultivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenbegrünung]]></category>
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					<description><![CDATA[Januar 2023
Im Rahmen der Energiewende werden aktuell in Deutschland zahlreiche Stromtrassen gebaut, um die vorrangig im Norden erzeugte Windenergie in den Süden zu transportieren. In Teilabschnitten wird dabei aus Gründen des Landschaftsschutzes eine Verlegung der Stromkabel im Boden vorgenommen. Dies ist mit erheblichen Eingriffen in die Böden verbunden und erfordert einen hohen Aufwand beim Bodenschutz und der Flächenrekultivierung.  Zur gutachterlichen Prüfung der ordnungsgemäßen Flächenrekultivierung wurde in einem besonders sensiblen Trassenabschnitt Dr. Hartwig Drechsler als ö.b.v. Sachverständiger beauftragt. Das Gutachten zeigte im Ergebnis, dass die Maßnahmen zum Bodenschutz und zur Rekultivierung ordnungsgemäß durchgeführt wurden, so dass sich nun die mehrjährige Phase der Zwischenbegrünung anschließen kann. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=648" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">&nbsp;Januar 2023</p>



<p>Bei dem untersuchten Abschnitt handelt es sich um einen bodenkundlich besonders sensiblen Bereich, da durch die Unterquerung einer Niederung umfangreiche Wasserhaltungs- und Bodenumlagerungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten. Nach dem Ende der Leitungsverlegung und der Bodenrekultivierung wurde durch Dr. Hartwig Drechsler ein Bodengutachten erstellt, um den Zustand der beanspruchten Fläche zu dokumentieren und zu bewerten. Dies erfolgte durch den Vergleich der wesentlichen bodenkundlichen Parameter mit dem unbeeinflussten Bereich der Ackerfläche. Anhand zahlreicher Schürfe wurde die Mächtigkeit und Schichtung des wieder aufgetragenen Bodens überprüft, dieser auf Verdichtungshorizonte sondiert und die Bodenstruktur und Nährstoffversorgung ermittelt. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die untersuchten Bodenparameter der Eingriffsfläche denen der Referenzfläche gut entsprachen. Durch die nun anschließende Zwischenbegrünung mit tiefwurzelnden Zwischenfrüchten soll eine weitere Verbesserung der Bodenstruktur erreicht werden, damit die Fläche danach in gutem Zustand dem Landwirtschaftsbetrieb zur Wiederbewirtschaftung übergeben werden kann.</p>



<p>Die positiven Ergebnisse zeigen auch den Erfolg der bodenkundlichen Baubegleitung, welche die Arbeiten der Kabelverlegung und der Rekultivierung ständig begleitet. Besonders geschulte Bodenkundler setzen dabei die Anforderungen des Bodenschutzes um, in dem sie darauf achten, dass die Bauarbeiten nur bei hinreichend trockener Witterung erfolgen und der Boden schichtengerecht entnommen, zwischenlagert und wieder eingebaut wird, so dass die Bodenstruktur möglichst nahe des Ausgangszustandes wiederhergestellt wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nitratbelastete Gebietskulisse neu ausgewiesen: NLWKN-„Modell- und Pilotprojekt N90“ gibt Empfehlungen zur Düngung</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/nitratbelastete-gebietskulisse-neu-ausgewiesen-nlwkn-modell-und-pilotprojekt-n90-zeigt-ergebnisse-zur-gesamtbetrieblichen-duengungsreduzierung-und-gibt-empfehlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 16:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodengutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenschutzkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenkundliche Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Düngeeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutzkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffdüngung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=645</guid>

					<description><![CDATA[Dezember 2022
Die nach der Düngeverordnung (DüV) von den Bundesländern vorzunehmende Ausweisung von besonders mit Nitrat belasteten Gebieten („rote Gebiete“) ist nun erfolgt.  Landwirtschaftsbetriebe, welche in dieser Gebietskulisse Flächen bewirtschaften, müssen u.a. ihre Düngungshöhe um 20% gegenüber dem nach der DüV ermittelten Düngebedarf reduzieren. Bereits im Jahr 2015 hat Dr. Hartwig Drechsler für den NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) im „Modell- und Pilotprojekt N90“ (Reduzierte Stickstoffdüngung auf Betriebsebene durch Begrenzung des mineralischen N-Zukaufs) Ergebnisse zur Wirksamkeit einer solchen Reduzierung und Empfehlungen zur Umsetzung für Landwirte und Berater zusammengestellt. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=645" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">Dezember 2022</p>



<p>Im Rahmen des „Modell- und Pilotprojektes N90“ wurden die Auswirkungen einer Reduzierung der betrieblichen Gesamtdüngung von Stickstoff um 10% bzw. um 20% gegenüber dem nach der DüV ermittelten Düngebedarf auf den Stickstoff-Überschuss und die Stickstoff-Effizienz untersucht. Hintergrund des Projektes war seinerzeit die Überlegung zum Angebot einer entsprechenden gesamtbetrieblichen Agrarumweltmaßnahme. Nun können die Ergebnisse genutzt werden, um Aussagen zur Wirksamkeit einer solchen Düngungsreduzierung, wie sie künftig in den roten Gebieten umzusetzen ist, zu treffen. Danach konnte der N-Überschuss im Gesamtbetrieb (N-Hoftorbilanzsaldo) um 42% erheblich reduziert. Entsprechend hat sich die N-Düngeeffizienz der Anbaukulturen deutlich verbessert. Die N-Düngeeffizienz sagt aus, wieviel Anteil des gedüngten Stickstoffs sich im Erntegut wiederfindet, also verwertet wurde. Es wurde deutlich, dass die beteiligten Betriebe aufgrund eigener Strategien und mit Hilfe der begleitenden Beratung die zur Verfügung stehenden Düngermenge sehr gezielt und deutlich wirksamer als im Jahr vor der Umsetzung der Projektanforderungen eingesetzt haben. Die Betriebe konnten somit auch ein finanzielles Einsparpotential realisieren, was sich in einem geringeren Zukauf von Mineraldüngern gezeigt hat.</p>



<p>Der Ergebnisbericht zum „Modell- und Pilotprojekt N90“ ist als Band 24 der Reihe „Grundwasser“ des NLWKN erschienen und <a href="https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/wasserwirtschaft/grundwasser/veroffentlichungen/publikationsreihe_grundwasser/veroeffentlichungen-zum-thema-grundwassertrinkwasser-zum-downloaden-198537.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> abrufbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sickerwasser-Untersuchungen im  Kooperationsgebiet Kreis Borken (Westf.) zeigen positive  Entwicklung für den Grundwasserschutz</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/sickerwasseruntersuchungen-im-kooperationsgebiet-kreis-borken-westf-zeigen-positive-entwicklungen-fuer-den-grundwasserschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig Drechsler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 15:49:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenschutzkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungskonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Nitratbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Nitratmonitorng]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[April 2022
Die Kooperation von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Kreis Borken (Westf.) und im Wasserschutzgebiet „Holsterhausen/Üfter Mark“ umfasst 470 Landwirtschaftsbetriebe sowie 8 Wasserversorgungsunternehmen mit ca. 18.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche in 10 Wasserschutzgebieten. Die Beratung erfolgt durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Das Büro Drechsler Ingenieurdienst ist seit dem Jahr 2007 mit der Durchführung der Evaluierung zur Erfolgskontrolle beauftragt. Im Frühjahr 2022 wurde die 5. Kampagne von Nitrat-Tiefsondierungen zur Bestimmung der Sickerwasserqualität durchgeführt, welche eine Reduzierung der Nitratkonzentration im Sickerwasser nachweisen konnte. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=635" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">April 2022</p>



<p>Die Kooperation von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Kreis Borken und im Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark arbeitet auf der Grundlage eines fachlich abgestimmten Kooperationskonzepts. Es hat methodisch vorrangig den Ansatz, durch die Honorierung von geringen Bodenstickstoffgehalten im Herbst (Herbst-Nmin-Werte) die Nitratauswaschung über den Winter zu reduzieren. Die Landwirte werden hierzu im Hinblick auf eine das Grundwasser schonende Bewirtschaftung beraten. Die Beteiligung der Landwirtschaftsbetriebe ist mit einem Anteil von ca. 90% Flächenanteil in den Beratungsgebieten sehr hoch und zeigt das Interesse und die Bereitschaft zur Mitarbeit im Grundwasserschutz.</p>



<p>Das Kooperationskonzept sieht in einem 3jährigen Turnus eine Evaluierung zur Erfolgskontrolle vor. Die Evaluierung erfolgt entsprechend dem Merkblatt DWA-M911 „Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs“. Danach wird nach einem Zonenmodell (Betrieb-Boden-Sickerwasser-Grundwasser) der gebietliche Stichstoffhaushalt und insbesondere die Nitratsituation untersucht.</p>



<p>Zur Bewertung der Nitratkonzentration im Sickerwasser werden dazu auf über 100 Dauerbeobachtungsflächen in den Wasserschutzgebieten Tiefsondierungen mit einer Rammkernsonde durchgeführt und in definierten Bodentiefen die Nitratkonzentration gemessen. Dieses Nitrat-Monitoring liefert wesentliche Aussagen zur Auswirkung der langjährigen Bewirtschaftung auf die Grundwasserqualität. Trotz der durch Trockenheit und Ertragsunsicherheit geprägten Verhältnisse in der vergangenen Jahren konnte bei den aktuellen Untersuchungen im Jahr 2022 eine Reduzierung der Nitratbelastung im Sickerwasser gegenüber dem vorherigen Vergleichszeitraum festgestellt werden. Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, dass die Landwirte ihre Bewirtschaftung offensichtlich an die Witterungsverhältnisse angepasst haben und Auswaschungsverluste reduziert werden konnten. Das Nitrat-Monitoring hat sich für die Kooperationsarbeit sehr bewährt, um die Erfolge ihrer Arbeit darstellen bzw. rechtzeitig erforderliche Anpassungen vornehmen zu können. &nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit am Allerwehr Osterloh fertiggestellt</title>
		<link>https://drechsler-ingenieurdienst.de/oekologische-durchgaengigkeit-am-allerwehr-osterloh-fertiggestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 17:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrarumweltmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsgutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich bestellter Sachverständiger]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenkartierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ertragsentschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerrenaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundwassermodell]]></category>
		<category><![CDATA[Raugerinne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=240</guid>

					<description><![CDATA[September 2021
Die ökologische Durchgängigkeit am „Allerwehr Osterloh“ wurde durch Anbindung eines größeren Altarm an den Hauptlauf der Aller wiederhergestellt. Über den Altarm ist künftig für die Gewässerfauna eine Möglichkeit vorhanden, das Wehr zu umgehen. Die baulichen Maßnahmen wurden im September 2021 erfolgreich abgeschlossen. Dr. Hartwig Drechsler hatte im Auftrag des NLWKN hierzu ein landwirtschaftliches Gutachten erstellt, in welchem für alle Acker-und Grünlandflächen im Umfeld der Maßnahme untersucht wurde, in welchem Umfang Auswirkungen durch die Anhebung des Wasserstandes der Aller zu erwarten sind. <a href="https://drechsler-ingenieurdienst.de/?p=240" style="text-decoration: underline">> hier mehr erfahren <</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-nv-c-1-color has-text-color">September 2021</p>



<p>Wo noch zu Beginn des Jahres das Wehr Osterloh eine unüberwindbare Barriere bildete, ermöglicht jetzt ein sogenanntes Raugerinne die Wanderung von Fischen und anderen Lebewesen in der Aller. Innerhalb von 25 Wochen wurde das alte Wehr im Landkreis Celle rückgebaut und die neue hydrologisch durchgängige Anlage in Beckenstruktur hergestellt. Das Vorhaben ist ein großer Schritt für die Umsetzung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie an der Aller.</p>



<p>Das Land Niedersachsen, vertreten durch den NLWKN (Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) Betriebsstelle Süd in Braunschweig, hat die notwendigen Planungen erstellt und die Umsetzung beauftragt. Im Februar 2021 begannen die Renaturierungsarbeiten, die nun im September 2021 fertiggestellt wurden. </p>



<p>Die insgesamt 14 Riegel des Gerinnes bestehen aus Natursteinen von bis zu 180 Zentimeter Höhe. Sie sorgen für den schrittweisen Abbau der oberhalb über einen Meter höher liegenden Wasserspiegellage bis ins Unterwasser. Der Aller-Altarm „Theewinkel“ wurde dabei reaktiviert und ist nun wieder Teil des ursprünglichen Flusslaufs. Die Maßnahme bewirkt im Bereich der Anbindung des Altarmes eine Erhöhung der Wasserspiegellage im Mittelwasser bis zu 40 cm. Hierdurch resultiert auch eine entsprechende Erhöhung der Grundwasserstände bei den angrenzenden Grundstücken.</p>



<p>Um die Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Acker-und Grünlandflächen zu ermitteln und zu bewerten hat der NLWKN  Dr. Hartwig Drechsler mit der Erstellung eines landwirtschaftlichen Gutachtens beauftragt. Auf der Grundlage eines bereitgestellten hydrologischen Modells wurde unter Einbeziehung von Boden- und Flächennutzungsdaten für jeden Bewirtschaftungsschlag im 2.138 ha großen Untersuchungsgebiet ermittelt, ob und in welchem Umfang sich die Feuchteverhältnisse ggf. verändern. Insgesamt wurden die zu erwartenden Grundwasserstände an 8.941 Knotenpunkten untersucht und bewertet. Es konnte gezeigt werden, dass nur in einem sehr begrenzten Bereich am Altarm sich im Ausbauzustand relevante Änderungen zu mehr Feuchte ergeben und sich ansonsten keine entsprechende Betroffenheit zeigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img decoding="async" width="2560" height="1440" src="https://drechsler-ingenieurdienst.de/wp-content/uploads/2021/11/Riegel-Bau_16-9-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-242"/></figure>
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